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Reduzieren Sie Ihre Energiekosten!

Geld-Sparen-Strom

Sie leben in einem älteren Haus oder einem alten Gebäude? Sie würden gerne renovieren um zu verkaufen, zu modernisieren, oder einfach um die Rechnungen zu senken und Ihren Alltag zu verbessern?

Jetzt, da wir uns im Zeitalter der Automatisierung und der erneuerbaren Energien befinden, erklärt Twenga Ihnen die wichtigsten Dinge, die Renovierungsarbeiten im Zuge der Verbesserung der Energieeffizienz betreffen.

1. Der Energieausweis und Treibhausgas-Emissionen

Daten-fakten-Energie
Egal, ob es sich um den Bau oder das Vermieten einer Immobilie handelt, das Vorzeigen des Energieausweises ist in Deutschland obligatorisch. Es ist die Aufgabe des Hauseigentümers, sich diese Diagnosen von einem Fachmann vorlegen zu lassen.

Der Energieausweis prüft den Energieverbrauch Ihrer Wohnung in Kilowatt pro Quadratmeter und Jahr. Die entscheidenden Kriterien dieser Evaluation sind die folgenden:

 

• Die Größe der Wohnfläche
• Das Baujahr
• Der Bezirk
• Der Heizungstyp (Gas, Öl, etc.)
• Die Isolierungsausstattung

Logischerweise ist A das Niveau mit dem kleinsten Energieaufwand, es wird nur sehr neuen Häusern mit den modernsten Heizungstechnologien zugeordnet. Es genügt zu sagen, dass dieses Zeugnis sehr schwer zu erhalten ist. Wenn Sie also ein älteres Haus besitzen, wird es unmöglich sein diese Bewertung zu bekommen auch wenn Sie viele Renovierungsarbeiten am Gebäude unternehmen.

Ein Gebäude des Baujahres 1960, mit einer Ölheizung und einer Standard-Isolation beispielsweise, wird sich eher auf dem Niveau der Noten E oder F befinden.

Zudem werden Emissionen von Treibhausgasen ermittelt. (Ja genau die Gase, die die Ozonschicht ruinieren!). Es wird in Kilogramm CO² pro Quadratkilometer im Jahr gemessen. Berechnet wird die Verschmutzung, die von Ihrem Haus ausgeht, so ähnlich wie wenn man es für ein Auto berechnen würde.

Sollte Ihr Energieausweis bereits eine schlechte Note vorweisen werden diese Werte dies zu 99% auch tun, da die Berechnung dieser auch auf dem Heizungstyp und der Wohnungsgröße basiert.

Diese Diagnosen sind durchaus ernst zu nehmen, da die Ergebnisse schnell ein Hindernis für den Verkauf Ihrer Immobilie darstellen können. Lesen Sie weiter unten welche Arbeiten Sie an Ihrem Haus ganz leicht selbst durchführen können um Ihre Ergebnisse zu verbessern.

2. Isolierarbeiten

Isolationsarbeiten

 

Oft ist es kompliziert in einem Haus oder einer Wohnung die Heizungsquelle zu ändern. Um das Problem der Isolation anzugehen, muss man seine Wohnung so umbauen, dass die Wärme im Inneren behalten wird. Die Lösungen:

Isolation mit Hilfe von Türen und Fenstern

Man vermutet, dass ungefähr 30% der Wärme durch offene Türen nach außen dringt. Die Lösungen:

• Doppel- oder Dreifachglasfenster (von einem Fachmann eingebaut um jeglichen Wärmeverlust zu vermeiden)
• Eine neue Eingangstür, die mit einer Schaumstoffisolierung ausgestattet ist

Einfacher Trick: Falls Sie nicht die Mittel besitzen um diese Umbauarbeiten zu unternehmen, besorgen Sie sich dekorative aber kostengünstige Vorhänge und hängen Sie sie vor Türen und Fenster. Dies stellt eine gute Alternative für die Wärmeerhaltung dar!

Isolation von Mauern und Böden

Ungefähr 40% der Wärme entweicht durch Wände und Böden. Es gibt zwar Lösungen dagegen, jedoch sind diese oft teuer oder schwer umzusetzen:
Isolation-Mauer
Die Innenverkleidung erlaubt es Ihnen, Wände zu isolieren indem eine Isolierung zwischen der ursprünglichen Mauer und den Gipsplatten eingebaut wird. Den einzigen Nachteil stellt der potentielle Verlust einiger Zentimeter Ihrer Zimmer-Fläche dar. Davon ist natürlich in kleinen Zimmern abzuraten!

Es existieren zwar verschiedene Isolierungsmaterialien, die effektivsten unter ihnen sind jedoch leicht in gutausgestatteten Baumärkten zu finden.

  • Tierische/Pflanzliche Isolation : Lüttich, Schafwolle, Holzfaser, Hanfwolle
  • Synthetische Isolierung: Polyrethan, aufgeschäumtes Polystyro

 

Einfacher Trick: Ein Isolieranstrich! Als eine der neuesten Entdeckungen der Baufachleute verspricht diese Farbe Akustik- und Wärmedämmung.
Obwohl weniger wirksam als Glaswolle und andere Polystyrole, hat es den Vorteil, einfacher einsetzbar und besser für den Geldbeutel zu sein

 

Tipps fuer den Alltag

1) Denken Sie daran, Fenster und Rollläden während der kalten Jahreszeiten immer zu schließen.

2) Verwenden Sie Zugluft Stopper um den Wärmeverlust in Zimmern zu vermeiden.

3) Teppiche. Wandeln Sie Ihr Zuhause in einen Perserteppichladen um und Sie haben sicher warme Füße!

4) Teppichboden. Das ist vielleicht nicht die schönste Option, ist aber effektiv, um die Wärme im Boden zu behalten.

thermometer

3. Der Luftstrom in Ihrem Zuhause

Das ist jetzt vielleicht ein wenig überraschend, da es ja gerade darum geht wie die Wärme im Haus gehalten werden soll, jedoch muss auch an die Luftzirkulation gedacht werden. Die Wohnung sollte nämlich regelmäßig durchgelüftet werden um Kondensation und Feuchtigkeit zu vermeiden. (Sofern Sie nicht in einer riesigen Sauna leben wollen.)

Zu- und Abluftanlagen
Nein, das ist nicht der neueste NASA-Motor, es ist DIE Lösung um Luft ein-und austreten zu lassen ohne an Wärme zu verlieren (kontrollierte Lüftungsanlage).

Zuluftanlage

Warme Luft aus dem Haus wird verwendet um die hereinströmende Luft zu erwärmen. Dies geschieht mit Hilfe eines Wärmesteuerungssystem. Er wärmt im Winter und kühlt im Sommer ohne übermäßigen Einsatz von Heizung oder Klimaanlage. Diese Option ist wirklich praktisch, nur leider ist dessen Einsatz auch sehr teuer.

Jedoch besteht kein Grund zur Sorge, dies ist das absolute Spitzenmodell. Es existieren aber auch Einzel- oder Dualflow-Luftanlagen oder auch einfache Lüftungsgitter, die an der Wand oder an Ihren Fenstern angebracht werden können und ebenso ihren Zweck erfüllen.

Tipps für den Alltag

1) Denken Sie daran, einmal pro Woche in jedem Zimmer die Fenster 15 Minuten lang zu offen zu lassen (wenn die Zeit es erlaubt)

2) Lüften Sie vorzugsweise morgens vor 10 Uhr oder abends nach 21 Uhr, da zu diesen Zeiten die Luftverschmutzung geringer ist.

Scheuen Sie sich nicht diesbezüglich ein wenig Aufwand zu betreiben, denn es ist vor allem eine Frage des Komforts und der Gesundheit!

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